life.schlingel.net - tagged with 6-20-euro http://www.schlingel.net/feed en-us http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sweetcron info@schlingel.de World of Goo – So süß, dass es klebt… http://www.schlingel.net/items/view/6769 Das gemeinste, was mir meine Schwester je angetan hat, war, mir World of Goo zu schenken. Normalerweise bin ich ja kein Spieler: Vor Jahren mal ein LucasArts-Point-and-Click-Adventure oder die neueste Myst-Fortsetzung, und alle Jubeljahre mal ein Shooter im Netzwerk mit Freunden. Ich war Immun gegen Sims, Warcraft, Ultima, und Splinter Cell. World of Goo hat mich trotzdem erwischt. Dieses Spiel sollte unter die suchtgefährdenden Substanzen aufgenommen werden. Ob es nun an der seltsamen Mischung aus niedlich und eklig liegt, oder an den quirligen Ausrufen der “Goos”, oder ob es die absurde Story ist, die einen von Level zu Level führt, mit einem unsichtbarn Schildermaler als Führer? Vielleicht ist es auch einfach die Herausforderung der Physiksimulation, die hinter dem ganzen steckt … ? Nein.

Es kann nur die Atmosphäre sein. Alles ist irgendwie dunkel, aber auch hell, fast clairobscure. Das ganze Spiel hat einfach so viel Persönlichkeit, die aus allen ecken und von allen Kanten tropft, dass man hineingezogen wird. Aber natürlich steht die technische Seite des Spiels dem Rest in nichts nach. Du greifst Dir einfach einen der kleinen glubschäugigen Kerle und positionierst ihn, und schon wird er Teil der waghalsigsten Türme und Brückenkonstruktionen, stemmt sich zwischen zwei Kaminen empor oder klebt sich an rotierende größere Geschwister und zieht so seine Genossen aufwärts.

Baust Du zu todesverachtende Gebäude, fallen die kleinen natürlich fiepsend in den Abgrund, ertrinken mit herzallerliebstem Blubbern oder scheiden auf andere Weise aus dem Sein. Baust Du zu kompliziert, sind keine Goos mehr übrig um fertigzubauen, oder um in dem Leitungsrohr, das das Ziel ist, zu verschwinden. Das mag jetzt anstrengend klingen, aber in der Regel ist genügend Freiraum, dass jeder eine Lösung findet, und falls dem mal nicht so sein sollte, ist das Spiel großzügig genug konzipiert, dass man auch mal ein Level überspringen kann.

Der Spiele-Profi hat es natürlich sofort erkannt: World of Goo ist ein Spiel nach ähnlichem Schema wie das klassische “Lemmings”: Bring Deine Schäfchen von Punkt A nach Punkt B mit möglichst wenigen Verlusten. Doch diese oberflächliche Ähnlichkeit ist nicht die einzige: Auch musikalisch ist World of Goo unheimlich eingängig und abwechslungsreich, so dass man fröhlich mitpfeift wenn die kleinen Kreaturen im Staubsaugerbehälter verschwinden. Fazit: + Viele kurze Level, für kurze Spiele zwischendurch oder lange Sessions + Eingängige, abwechslungsreiche Musik + Unheimlich viel Atmosphäre und Persönlichkeit + Absurde Stories und Level-Design + Ausgeklügeltes, aber intuitives Level-Design - Suchtgefährdend - Nur in Vollbildmodus spielbar Preis: $20 URL: http://2dboy.com/games.php

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Fri, 02 Oct 2009 08:00:00 +0200 http://www.schlingel.net/items/view/6769
Xslimmer – Die Schlankheitskur für den Programmordner http://www.schlingel.net/items/view/6771 Auch die größte Festplatte droht irgendwann einmal voll zu werden. Spätestens wenn OS X vor knappem Speicherplatz warnt ist es an der Zeit aufzuräumen. Seit dem Wechsel vom PowerPC zu Intel schleppen die meisten Programme in den fat binaries den nicht benötigten Code für die jeweils andere Prozessorarchitektur als Ballast mit sich herum. Außerdem sind diverse Sprachpakete enthalten, die in der Regel nicht benötigt werden. Hier setzt Xslimmer an und analysiert, welcher Programmcode und welche Sprachdateien überflüssig sind und entfernt werden können. Nach dem Programmstart können einzelne Programme per Drag-and-Drop oder per Dateiauswahlmenü zur Abspeckliste hinzugefügt werden.

Alternativ kann man die Auswahl auch dem “Genie” überlassen. Dabei wird der gesamte Programmordner abgesucht und die Apps automatisch hinzugefügt. Xslimmer verfügt über eine umfangreiche Blacklist mit Dateien, die auf keinen Fall gelöscht werden sollten. Die Ergebnisliste lässt sich manuell bearbeiten, wenn man auf Nummer Sicher gehen möchte.

Am unteren Fensterrand wird die erwartete Einsparung angezeigt. Nach einem Click auf den Button Abspecken beginnt Xslimmer mit der Arbeit. Das Ergebnis wird im Verlauf angezeigt.

Diese Prozedur sollte regelmäßig wiederholt werden, da bei jedem Programmupdate wieder neuer Ballast installiert wird. Besonders die Systemupdates sind mit den vielen enthaltenen Sprachdateien sehr umfangreich. Preis: 14,95 $ URL : http://www.xslimmer.com/

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Mon, 14 Sep 2009 22:38:00 +0200 http://www.schlingel.net/items/view/6771
Screenflick: Dein Schreibtisch als Filmstar – tolle Performance http://www.schlingel.net/items/view/6775 Wer öfter mal Aktionen auf dem Bildschirm aufzeichnen muss (z.B. für Screencasts und Web-Tutorials, oder um Freunden und Bekannten zu erkären, wie sie am besten In Safari die blöde “Open Safe Files”-Option abschalten oder über Bluetooth ihr Handy syncen können), kann natürlich das Screen Recording Feature von Snow Leopard’s QuickTime X benutzen.

Aber was, wenn Dir die Einstellungsmöglichkeiten nicht ausreichen? Wenn Du gerne einen Ausschnitt aufnehmen würdest, gerne optisch darstellen würdest, wenn geklickt wird, oder gerne in mehrere Formate exportieren möchtest? Screenflick von Araelium Group bietet sich genau für diese Aufgaben an.

Das kleine aber feine Tool besticht nicht nur durch eine einfache, aufgeräumte Oberfläche, sondern legt auch eine Performance an den Tag, dass ich, sogar wenn ich ein Fernsehfenster in der Aufnahme habe, selten Frames verliere. Wer wie ich gelegentlich beim Screencasten vergisst, die Menübefehle per Maus aufzurufen, kann Screenflick auch so einstellen, dass es nicht nur Klicks anzeigt, sondern auch in einem schicken kleinen Bezel-Overlay Tastatur-Kurzbefehle anzeigt. So kann der Zuschauer zumindest nachträglich noch erraten, was man da getan hat. Oder wenn man nur kurz speichert, sieht der Zuschauer dass Befehlstaste-S gedrückt wurde, ohne dass er groß vom eigentlichen Geschehen der Vorführung abgelenkt wurde. Die Aufnahme wird standardmäßig in verlustfreier Kompression durchgeführt und dann in ein beliebiges anderes QuickTime-unterstütztes Format exportiert. Dies lässt sich aber auch ändern. Auch System-Ton kann aufgezeichnet werden (Soundflower kann mit einem Knopf-Klick zu diesem Zweck installiert werden), sogar gleichzeitig mit dem Ton von einer anderen Tonquelle, und auch hier lässt sich der Codec für den endgültigen Export frei wählen.

Natürlich gibt es die üblichen Features: Menüleisten-Status-Item, Docksymbol-Unterdrückung, Countdown, Zeitanzeige, Fake-Desktop-Hintergrund, Aufzeichnungsbereich-Wahl (sowohl per Maus als auch numerisch, und während der Aufnahme bleibt die Begrenzungslinie sichtbar) und FPS-Einstellung. Screenflick ist auf das schnelle, effiziente Aufzeichnen ausgelegt, und das macht es fabelhaft. Schnittfunktionen und Nachbearbeitung sucht man hier vergebens, aber dafür gibt’s ja iMovie. Fazit: + Klein und übersichtlich + Schnell - Keine Schnittfunktion - Keine speicherbaren Exportformat-Einstellungen Preis: $25 URL: http://www.araelium.com/screenflick/

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Fri, 11 Sep 2009 11:37:00 +0200 http://www.schlingel.net/items/view/6775
yFlicks – The video manager Apple forgot http://www.schlingel.net/items/view/6779 Zugegeben yFlicks ist kein neues Programm und ich kenne es schon recht lange hatte aber bisher nie gesehen warum ich diese Applikation wohl brauchen könnte. Wie gesagt – bisher. Die grauenvolle Unterstützung von Flash auf dem Mac sowie das 10 Minuten Limit von YouTube waren wohl der Auslöser eine Alternative zu suchen. Schlichtweg genervt davon eine 60 Minuten Sendung in 6 Segmenten anzusehen und nach jedem Segment das nächste Teil zu suchen kramte ich yFlicks erneut heraus und versuchte es nochmal. Diesmal hatte es dann plötzlich “Klick” gemacht. Um es dem YouTuber einfacher zu machen, installiert das Programm ein Scriptlet in den Browser, welches nur geklickt werden muss um das offene Video von YouTube und co. in yFlicks herunterzuladen und zu speichern. Es reicht sogar eine URL aus dem Browser in yFlicks zu ziehen. Somit sammelt man also einfach alle Teile oder alle Clips zusammen, lässt yFlicks laden und dann kann es, dank eingebautem Videoplayer alles direkt wiedergeben. Der besondere Clou bei YouTube: yFlicks holt sich die qualitativ bessere MP4 Version, wenn diese vorhanden ist. Videos müssen natürlich nicht zwingend aus dem Web kommen, auch Videos von eigenen Kameras oder sonstwo her kann man in yFlicks verwalten und wiedergeben. Auch Videos und Video Podcasts aus iTunes zeigt yFlicks an und man kann diese hier einfach und problemlos abspielen. Das Erstellen von Smart Playlists fehlt genauso wenig wie die Möglichkeit manuell Alben zu kreieren. Für den Fall, dass man sich Videos von Youtube geladen hat, kann man diese (wie auch alle anderen) ganz einfach per Kontextmenü in ein beliebiges Format umwandeln um sie dann beispielsweise auf dem iPod wiederzugeben. Genau wie iTunes verwaltet yFlicks einen Bibliothekordner, somit liegen die Videos nicht irgendwo verstreut herum. Fazit: + Einfache Handhabung + Erlösung von der “Flashplayer Hölle”

Preis: 16,95 € URL: http://www.manytricks.com

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Fri, 02 May 2008 01:14:00 +0200 http://www.schlingel.net/items/view/6779
Hazel – Unsichtbares Servicepersonal http://www.schlingel.net/items/view/6785 Ordneraktionen sind etwas schönes, man kann bestimmte Dinge bei bestimmten Events in bestimmten Ordnern ausführen lassen. Das unschöne daran ist: Sie sind standardmässig nicht aktiviert und das erstellen solcher Aktionen ist mit Applescript und/oder Automator nicht ganz so einfach und schön wie man es vielleicht gerne hätte. Genau das ist die Stelle, an der Hazel ins Spiel kommt. Im Prefpane kann man für bestimmte Ordner verschiedene Regeln anlegen. Wem jetzt nicht klar ist, dem wird vielleicht folgendes Beispiel helfen: Hazel überwacht den Downloads-Ordner, sobald hier nun ein Archivformat wie dmg, zip, rar, usw… auftaucht, wird dieses Automatisch entpackt bzw. gemounted. Oder PDFs beispielsweise. Der Firefox kann ja keine PDF Dokumente eingebettet einblenden, daher gibt es im Firefox die Regel PDFs automatisch in den Downloads-Ordner zu Packen. Hazel nimmt das PDF dann, öffnet es is Preview und schmeisst es danach direkt in den Papierkorb. Somit bleiben diese Dateien aus dem Downloads-Ordner und falls man doch mal eines benötigt, reicht ein Speichern unter… in Preview und es wandert auf die Festplatte. Wie intelligente Ordner bietet Hazel die Möglichkeit komplexe Regelwerke zu erstellen und dann Befehlsketten auszuführen, beides ohne Begrenzung. Hier hat man mit verschieben, kopieren, einfärben, öffnen, und noch mehr so ziemlich alles abgedeckt was einem einfallen kann. Wem das noch nicht reicht, für den bringt Hazel noch ein Extra mit: Die Papierkorbüberwachung. Hier kann mann bspw den papierkorb immer unter einer best Grösse halten oder X Tage alte Dateien automatisch löschen. Zusätzlich erkennt Hazel weggeworfene Programme und fragt direkt nach ob die dazugehörenden Pref-Dateien auch gleich gelöscht werden sollen. Für den Fall, dass man nur ein Verzeichnis überwachen möchte ist Hazel komplett kostenfrei ansonsten ist man mit 21.95 USD dabei. Fazit: + Tut seinen Dienst im Hintergrund + Einfacher zu bedienen als Ordneraktionen - Manchmal etwas reaktionsträge (Reaktion erst nach 45-60 Sekunden) Preis: 21,95 USD URL: http://www.noodlesoft.com

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Sat, 22 Dec 2007 12:52:00 +0100 http://www.schlingel.net/items/view/6785
ecto – offline Blogging http://www.schlingel.net/items/view/6786 Einer der Vorteile von den meisten Blogging Applikationen ist: Sie laufen im Browser und man braucht daher keine extra Applikation, der grosse Nachteil ist aber: Sie laufen in einem Browser. Sollte dieser mal abstürzen oder irgendwas schief laufen, ist alles futsch. Auch hier bei AppCheck ist der ein oder andere Artikel bereits dem Browsermonster zum Opfer gefallen, also musste dafür eine Lösung her: ecto. Auch nicht-Ghostbuster finden sich mit diesem Tool schnell zurecht, denn die Bedienung ist denkbar einfach: Blogtyp auswählen, Adresse, User und Passwort eingeben, fertig. Es wird hierbei nicht nur Wordpress unterstützt sondern auch Blogger, Blogsom, Drupal, MovableType, Nucleus, SquareSpace, TypePad, und noch mehr. Das Programm selbst besteht aus 2 Teilen: der Verwaltung und dem Editor. Im Verwaltungsfenster kann man alle eingerichteten Blogs sehen – ja richtig, ecto kann auch mehrere Blogs verwalten. Hier werden dann passend zum Blog die geschriebenen Artikel angezeigt. Sobald man einen doppelklickt oder einen neuen erstellt, öffnet sich der Editor. Dieser bietet alles was man bspw. aus Apple’s TextEdit so gewohnt ist (Schriftart, Grösse, Farbe, Ausrichtung, Links, usw). Man kann hier auch Bilder einfügen, Trackbacks einbauen, Tags vergeben, Kategorien wählen und Amazon Affiliate Links einsetzen. Also alles was das Bloggerherz begehrt. Hat man seinen Beitrag geschrieben, speichert man entweder oder aber man klickt auf “Publish” und ab geht die Post. Wer ab und an auch unter Windows unterwegs ist, bekommt beim Kauf der Mac Version ecto für Windows verbilligt dazu. Fazit: + Grosser Funktionsumfang + Auch Windows Version verfügbar Preis: 17,95 USD URL: http://www.infinite-sushi.com

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Wed, 19 Dec 2007 22:30:00 +0100 http://www.schlingel.net/items/view/6786
Sapiens – Der visuelle Programmstarter http://www.schlingel.net/items/view/6789 Bei vielen erscheinen nur Fragezeichen in den Augen, wenn man ihnen Quicksilver als Programmstarter (oder mehr) anbietet. Macuser sind, oftmals zu unrecht, als Mausschubser verschriehen, den ein Ablauf nicht bildlich genug sein kann. Hier passt natürlich weder Quicksilver noch Alternativen wie bspw. LaunchBar ins Konzept. Vielleicht hatte auch Giovanni Donelli von Donelleschi.com dasselbe Problem, oder aber es war einfach nur eine gute Idee – Die Idee zu Sapiens. Dieser Programmlauncher startet standardmässig nicht auf Tastendruck sondern indem man eine bestimmte Anzahl an Kreisen auf den Bildschirm malt. Sobald sich Sapiens dann öffnet, präsentiert er sich als durchsichtiges Rad auf dem Bildschirm in welchem in einstellbarer Weise Programme angeordnet sind. Die Anordnung ist hierbei nicht beliebig, sondern es wird bewertet, wie oft und wann ein Programm gestartet wurde. Nach einiger Zeit weiss Sapiens immer genauer welches Programm man wohl brauchen wird. Ein Klick und es startet sich. Sollte die Wunschapplikation nicht dabei sein, reicht es einfach loszutippen und wie Spotlight, Quicksilver und co. findet auch Sapiens innerhalb kürzester Zeit das Programm. Bisher war “der Kluge” nur ein Launcher, wenn man sich jedoch eine Datei schnappt und wieder die magischen Kreise fährt, werden nur Applikationen angezeigt, die in der Lage sind die aktuelle Datei zu öffnen. Ein Rechtsklick und so weiter ist also völlig überflüssig. Jeder, dem die klassischen Programmstarter zu textbasiert sind, der wird mit Sapiens nach einer kurzen Lernphase seine wahre Freude haben. Fazit: + Schönes Interface + Einfach zu bedienen - Geringerer Funktionsumfang als Quicksilver Preis: 24,95 USD (19,95 USD in der Startphase) URL: http://www.donelleschi.com

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Mon, 26 Nov 2007 04:08:00 +0100 http://www.schlingel.net/items/view/6789